Rafkin Oytirs-Rabos (725 - 823 n.I.)

war ein thiioer Lyriker. Er gilt als einer der Begründer der sogenannten "Abarghiente"-Dichtung und als wichtiger Hauptvertreter der Averbalen Dichtung.

 

Bereits das Frühwerk von Oytirs-Rabos ist geprägt von Anhäufungen rhythmischer kurzer Silben. Beeinflusst von der Lektüre Ringoots versuchte er jedoch zunächst, seine Gedichte nach semantischen Abfolgen zu organisieren. Die frühe Phase seines Werkes benannte er mit dem Kunstwort "Abarghiente", das seitdem zu einem Synonym für eine bestimmte Herangehensweise an averbale Dichtkunst geworden ist, und auch von anderen Dichtern verwendet wird.

 

Einen wichtigen Wendepunkt bildete jedoch die Entdeckung alter Tonaufnahmen, auf denen rhythmisch-komplexe Gedichte der Hts zu hören waren. Oytirs-Rabos bezog sich in weiterer Folge in allen seiner Werken auf diese Tradition. Sie wurden im Laufe der Zeit immer länger, seine spätenHauptwerke dauern mehrere Stunden und haben einen stark repetitiven, ritualhaften Charakter, mit dem Oytirs-Rabos der Kultur der Hts nahezukommen suchte.

 

WICHTIGE WERKE

 

Das Nachher-Werk

Verstickung im Jetzt

Zdz

Krauer-Tage

 

(Artikel von 2013)

 

tet romo tet

spret au spret

gile olu gile

mon e mon

 

(Rafkin Oytirs-Rabos, Beginn von "Das Nachherwerk")

Nös legöwensöd

e plöventse

löven plönesnes

dösne wögel sön

 

(Rafkin Oytirs-Rabos, "Nös legöwensöd")