Dieser Abschnitt fungiert als Nachschlagewerk, in dem alle wichtigen oder erwähnenswerten Persönlichkeiten kurz aufgeführt werden.

Aolay, Atin

siehe Artikel.

 

Binnebiers, Gradiss

Gradiss Binnebiers (724 - 832 n.I.) war ein Vertreter des Neuen Antisentimentalismus. Seine Herangehensweise war von der Idee bestimmt, statt über Einzelpersonen ausschließlich über Gruppen und deren Schnittmengen zu schreiben. Diese Methode wandte er erstmals im Theaterstück "Völker, Grenzen, Gewebe - ein Massentheater" (752 n.I.) an.

 

Braisilaun, Jönmuriy

Jönmuriy Braisilaun (*766 n.I.) ist ein thiioer Theaterautor.

Bekanntheit erreichte Braisilaun mit der Urraufführung von "Stange Stein" im Jahr 791 n.I. Er gilt damit als der Erfinder des Interaktiven Theaters, das durch den Einsatz von damals neuester Flaschengeist-Technologie bereichert wird. So werden in "Stange Stein" etwa geflüsterte Gespräche im Zuhörersaal von den Schauspielern laut in den Saal hinaus gebrüllt, was zu dem abstrakten Thema das Stückes einen erfrischenden Kontrast bilden soll. Das Bühnenbild zu "Stange Stein" wurde vom Autor selbst gestaltet. Es beinhaltet große Röhren, hinter denen sich die Schauspieler verstecken bzw. in denen sie sich verkriechen können. Braisilaun hat ihnen auch eine gewisse Schutzfunktion zugewiesen, falls das Publikum sich allzu empört über offengelegte Geheimnisse zeigen sollte.

Bei der Uraufführung blieb der erwartete Skandal jedoch aus, was Braisilaun kommentierte: "Keine Empörung bedeutet nicht keine Reaktion. Das Publikum war zum größten Teil vorgewarnt, aber ich denke, dass die Intention des Stückes, der Teil, der sich nicht als Provokation an sich versteht, durchaus auch angekommen ist."

Die Presse hat Braisilaun dennoch, was die Kunst der Provokation angeht, als Nachfolger Vassjaogas bezeichnet. Olit Vassjaoga selbst hat bei vielen seiner Aufführungen als Regisseur selbst mitgewirkt.

Weitere wichtige Werke Braisilauns sind "Selbstentdehnung", "Der Mitflucher", "Altes Tun" und "Ein Wispern und Raunen".

 

Chãwümtr, Oranis

Oranis Chãwümtr ist ein thiioer Flaschentechniker mit nlakischen Wurzeln. Er entwickelte eine Sonnenbrille, die in regelmäßigen Abständen die Farbe ihrer Gläser wechselt, und trug dazu zur Mode der Neuen Antisentimentalisten bei.

 

Döckschrett & Spotzengosch

Döckschrett und Spotzengosch ist ein Duo von Kabarettisten, die regelmäßig im Saffari-Theater auftreten.

 

Es besteht aus den beiden Künstlern Willis Döckschrett und Bercre Spotzengosch. Letztere machte eine Umwandlung ihres Genders durch und legte dabei ihren weiblichen Vornamen "Bercre" ab, und fungiert seitdem unter - nunmehr seinem - Pseudonym "Spotzengosch". Sein gebürtiger Nachname ist unbekannt.

 

Döckschrett und Spotzengosch treten stets mit schwarzen Zylindern auf, meist zudem stark geschminkt. Ihr Humor ist reich an Paraprosdokians.

 

Fuffromm, Elgimad Haréil

Elgimad Fuffromm (710 - 789 n.I.) war ein thiioer Mathematiker, Physiker und Politiker. Er erfand die "Fuffromm-Schleuse", die vernetzte Flaschengeist-Systeme um ein Vielfaches beschleunigte. Er gilt auch als einer der Wegbereiter der "Neuen Physik". Als Politiker setzte er sich für eine rasche Technologisierung seiner Welt ein, und war auch ein Befürworter der Öffnung hin zu anderen Welten.

 

Elgimad Fuffromm wurde in seiner Jugend für den Diebstahl an zweien Flaschengeistern angezeigt - es waren die beiden Exemplare, die er für seine Experimente benötigte, die zu Erfindung der Fuffromm-Schleuse führten.

 

Gaar, Enno

Enno Gaar war ein thiioer Kaufmann und Landbesitzer, und ist heute vor allem als Vater von Gosef E. Gaar bekannt. Enno Gaar war ein leidenschaftlicher Sammler von alten Büchern und hatte zudem eine Vorliebe für exotische Tücher, die er aus anderen Welten importieren ließ.

 

Gaar, Geslof Marevesel Ingerhad

Geslof Gaar (568 - 640 n.I.) war ein lokaler Adliger und wesentlicher Mitbegründer der Thiioer Literaturtage.

 

Gaar, Gosef Eubrosyus

siehe Artikel.

Gaura, Koblenz (Yön Mavovl Gaurat-Johm)

Yön M. Gaurat-Johm (*762 n.I.) ist ein Thiioer Satiriker, der für seine Auftritte auf der Kabarettbühne des Saffari-Theaters unter dem Pseudonym Koblenz Gaura berühmt wurde. Er veröffentlichte das Buch "Das Weisenhaus", eine Sammlung von absurden Sprüchen, die im Prinzip eine Zusammenfassung dessen darstellen, was er zuvor auf der Bühne zum Besten gab.

 

Sein Humor wird oft mit Olit Vassjaoga verglichen, mit dem er gut befreundet ist. Geplante gemeinsame Projekte von Gaura und Vassjaoga für das Saffari-Theater sind allerdings immer wieder gescheitert. "Was anders sind Erfahrungen, als immer und ehern gültige Ausreden?", lautet eine der Fragen, die im "Weisenhaus" in den Raum gestellt werden. Ein weiteres, sehr bekanntes Zitat ist "Eigentlich sind alle Menschen Hühner. Sie wissen es nicht, sie halten sich für humanoide Lebensformen. Aber das stimmt ganz einfach nicht."

 

Gattengnardt, Rivio

Rivio Gattengnardt (713 - 804 n.I.) war ein Dichter des Neuen Antisentimentalismus.

 

Der Großteil seiner Werke sind sogenannte "Verbgedichte". Diese bestehen ausschließlich aus Verben in verschiedenen Zeitformen. In jedem Gedicht kommt nur eine geringe Anzahl an Wörtern vor, diese werden durch Wiederholung und unterschiedliche Anordnung zu Kontexten zusammengesetzt.

 

Grusslin, Berguhad "Berg"

Berg Grusslin (720 - 823 n.I.) war ein Vertreter des Neuen Antisentimentalismus. Charakteristisch für seinen Stil ist die Anhäufung und Zusammenballung von Substantiven, im Extremfall bis zu fünfzig in Folge, die durch ihre gegenseitige Auslöschung das antisentimentalistische Ideal der Negation der Person bewirken sollten.

 

Sein erster großangelegter Roman, "Anordnungen" (746 n.I.), spielt exzessiv mit Genitivketten, die jegliche Textverständlichkeit verhindern; im Roman "Titel: Das Bücken"  (751 n.I.)  werden die handelnden Subjekte durch eine Unzahl an Titeln unkenntlich gemacht; gleichzeitig parodiert Grusslin hier die thiioer Bürokratie. In "Die Schulung der expliziten Anrede" (752 n.I.) wird dieses Prinzip weitergeführt; der Roman folgt aber nicht mehr streng den antisentimentalistischen Idealen - es gibt mehrmals auftauchende handelnde Personen - sondern bedient sich vor allem der ironischen Haltung ihrer eigenen Technik gegenüber, die wiederum für die Neuen Antisentimentalisten gerade sehr typisch ist.

 

Hahnen-Altug, Goralimo

 Goralimo Hahnen-Altug ist ein thiioer Schauspieler und Theaterautor, der für seine kleine Gestalt bekannt ist. Er schrieb die meisten seiner Theaterstücke für eine gleichbleibende Truppe, er selbst spielte so gut wie immer das Kind (selbst als alter Mann noch). Die Personen blieben zwischen den Stücken fast unverändert bestehen, die Stücke haben also Seriencharakter.

Hahnen-Altug hat sich mittlerweile aus dem aktiven Theaterleben zurückgezogen.

 

von Hattenberg-Kolchschloh, Atin Hanif

Atin Hanif von Hattenberg-Kolchschloh ist ein thiioer Ingeneur, Architekt und Herausgeber einer Zeitung mit dem Namen Grottenbau, die sich mit den Werken einer thiioer Künstlergruppe, bekannt als "Grottendichter" befasst. Die Grottendichter schreiben Gedichte im Finstern, die nie gelesen werden sollen, sondern lediglich im Finstern betrachtet.

 

Hemendaan, Gosef

 Gosef Hemendaan ist ein thiioer Literaturwissenschaftler, der sich schwerpunktmäßig mit dem Schaffen Atin Aolays beschäftigt.

 

Heppenbirck, Enno

Enno Heppenbirck (721 - 817 n.I.) ist einer der Hauptvertreter des Neuen Antisentimentalismus.

 

In seinen Romanen benutzte er ein komplexes System, um die verwendeten Namen aller vorkommenden Personen ständig durchzuwechseln. Dadurch versuchte er, der Forderung der "Negation des Selbst" nachzukommen. Heppenbirck war innerhalb der Gruppe der Neuen Antisentimentalisten zwar meist der Wortführer, seine Werke sind jedoch heute eher in Vergessenheit geraten.

 

Sein Roman "Groß abgebrochen" (746 n.I.) bezieht sich bereits im Titel auf Corlis Ringoot, und wurde von Spöttern auch als eine "editierte Neuauflage" von Ringoots "Gewaltig bemüht" bezeichnet.

 

Hokusarm, Albrait

Albrait Hokusarm ist ein thiioer Autor. Er schrieb ein dreibändiges Lexikon, in dem die Wörter nicht alphabetisch, sondern nach einem komplizierten Ordnungssystem sortiert sind. Laut Vorwort soll es sich dabei um ein neuartiges System handeln, welches Ideensuchenden wichtige Tips bei ihrer Arbeit geben kann. Es wurde allerdings nur zweimal verkauft und ist seitdem vergriffen. Albrait Hokusarm hat aber eine Reihe von Studien veröffentlicht, in denen er über seine Theorie der Ordnung von Dingen philosophiert.

 

Jarus, Albrait

siehe Artikel.

 

Johm, Isabel

Isabel Johm begründete gemeinsam mit Agnes Saffari die Kabarettbühne Saffari-Theater. Sie ist die Ehefrau des Kabarettisten Koblenz Gaura.

 

von Kessus, Atin Ulre

Atin Ulre von Kessus (566 - 675 n.I.) war ein sinduktistischer Philosoph, der einen prägenden Einfluss auf die junge Kleinwelt Thiios ausübte. Von Kessus war zu Lebzeiten für seine antibürgerliche Haltung bekannt, die ihm viele Feinde machte. Paradoxerweise ist der Name "von Kessus" von Nachfolgegenerationen selbst zu einem Standard der bürgerlichen Kultur von Thiios erhoben worden.

 

Krayschenpolkangu, Emmerich Ingerhad Tomma

Emmerich Krayschenpolkangu ist ein thiioer Theaterautor. Er gilt als der radikalste Vertreter des Interaktiven Theaters, seit seinem skandalösen Stück "Mit Mehr Sägen", in dem Freiwillige aus dem Publikum auf der Bühne schwere Handwerksarbeiten verrichten müssen, während sie von den Schauspielern aufs Übelste beschimpft werden. Während der Urraufführung wäre es beinahe zu einer Verhaftung Krayschenpolkangus gekommen, hätte er nicht glaubhaft versichern können, dass die Teilnahme an seinem Stück freiwillig erfolgt war (und die Szenen, in dem Leute mit Gewalt auf die Bühne gezerrt wurden, gestellt waren).

 

Madinckel, Moptoques "Maus"

Moptoques "Maus" Madinckel ist ein thiioer Farbtheoretiker und Professor für bildende Kunst an der thiioer Universität. Er trug zur Erfindung des RGP-Farbcodes (Rot-Gelb-Pflaume) für Flaschengeister bei.

 

Mürnchindel, Datus

siehe Artikel.

 

Nathan, Gilgameis

Gilgameis Nathan (718 - 796 n.I.) war ein thiioer Literaturkritiker. Durch seine Besprechung von Gosef Gaars "Buch der Langeweile", in der er beginnenden Wahnsinn andeutete, erlangte er einen zweifelhaften Ruf und eine gewisse Bekanntheit.

 

Oponé, Flist

siehe Artikel.

 

Oytirs-Rabos, Rafkin

siehe Artikel.

 

Prengies-Lengossin, Silinn

Silinn Prengies-Lengossin (*770 n.I.) ist eine thiioer Dramatikerin, die vor allem Interaktive Theaterstücke geschrieben hat. Ihr bekanntestes Werk ist "Versuch Nr.1", ein Dreiakter, in dem die Schauspieler kein einziges Wort laut sprechen, stattdessen durch das Publikum gehen, einzelnen Personen in die Ohren flüstern - das Publikum ist aufgefordert, sich selbst daraus einen Plot zusammenzureimen; es ist ihnen ausdrücklich geboten, dabei laut miteinander zu diskutieren und Abstimmungen abzuhalten. Weitere Werke von Prengies-Lengossin sind "Geschlüpfte Weisheiten", "Irrende Tage" und "Versuch Nr. 2".

 

Ringoot, Corlis

siehe Artikel.

 

Saffari, Agnes

Agnes Saffari begründete gemeinsam mit Isabel Johm die Kabarettbühne Saffari-Theater.

 

Schriftstehler, Marquinio

Marquinio Schriftstehler ist das Pseudonym eines thiioer Kabarettisten, der unter diesem Namen häufig im Saffari-Theater auftrat. Zu seinem Markenzeichen gehört es, ganze Gespräche mit Zitaten aus bekannten Werken, Klassikern wie aktuellen, zu bestreiten. Sein langjähriger Bühnenpartner Koblenz Gaura spielt dabei die Rolle des Literaturunkundigen, der lediglich aus Versehen zitiert.

Schriftstehler ist auch der Herausgeber der Zeitschrift "Die Uhrliteraten", an der anfangs auch Olit Vassjaoga mitwirkte, der sich jedoch bald davon zurückzog. Die Zeitschrift wird wegen ihres simplen Humors oft kritisiert.

 

Schwerfuchs, Erinn

siehe Artikel.

 

Suchplin, Ingerhad Marevesel

Ingerhad Marevesel Suchplin (709 - 790 n.I.) war einer der Vertreter des Neuen Antisentimentalismus.

 

In seinen Romanen gibt es ausschließlich handelnde Subjekte in der 2.Person - "du" oder "ihr". Suchplin grenzte sich bald von den Dogmen des N.A. ab, hingegen strebte er nach eigenen Worten "eine Synthese zwischen den Tugenden des Antisentimentalismus und den Tugenden der Schreier" an, "die, wäre sie in der Geschichte früher angegangen, zweifellos jene Tumulte anno 710 verhindern hätte können".

Suchplins Werk ist ab dem Roman "Festung Selbst" (759 n.I.)  auch vom Noversalismus bzw. von den stark ins psychologische gehenden Romane Flist Oponés beeinflusst.

 

Taatewaano, Angalin

Angalin Taatewaano ist ein thiioer Steinleger, Aktionskünstler, Schauspieler und Bruder des Märchenschriftstellers Aurimo Taatewaano.

Er hat sich darauf spezialisiert, komplexe Romanhandlungen in Steinlege-Aktionen aus toten Alltagsgegenständen nachzuspielen. Es gibt jedoch auch eigenständige "Ein-Mann-Theaterstücke", wie "Der Tanz der Messer in der Nacht", das mittlerweile auch von anderen nachgespielt wird. Die Protagonisten sind verschiedene Messer, die in einem von mehreren präzis aufgestellten Lampen beleuchteten Raum in immer neuen Konstellationen zur Konfrontation gebracht werden.

 

Taatewaano, Aurimo

siehe Artikel.

 

Valloroust, Tremna

siehe Artikel.

 

Vassjaoga, Jernist

Jernist Vassjaoga ist ein thiioer Schriftsteller, der vor allem Kriminalromane schrieb.

Er ist der jüngere Bruder des berühmten Dramatikers Olit Vassjaoga.

 

Vassjaoga, Olit

siehe Artikel.

 

Vassjaoga-Valloroust, Véle

Véle Vassjaoga-Valloroust ist die Tochter des Theaterautors Olit Vassjaoga (und die Enkelin von Tremna Valloroust). Sie gilt als eine der Begründerinnen des Thiioer Feminismus. Während einer Phase des Streits mit ihrem Vater nannte sie sich auch Véle Valloroust, und verzichtete so auf den Doppelnamen. Beide Schreibweisen sind gebräuchlich.

 

Vuping, André

siehe Artikel.

 

Wüpflers, Angaléna

Angaléna Wüpflers ist eine thiioer Dichterin. Sie studierte zunächst Malerei bei Maus Madinckel, bevor sie sich der Aktionskunst widmete. Sie erregte mit ihren Gedichten mehrfach Aufsehen in der prüden thiioer Gesellschaft. Mit besonderer Vorliebe gibt sie ihre Gedichte in einem verdunkelten Raum preis; sie ist auch als Interpretin von Gedichten bekannt; ihre Interpretationen der Werke von Oytirs-Rabos und Aolay wurden von vielen Kritikern als "zu hektisch" und "gefühlsbetont" kritisiert.

 

Im Jahr 835 wurde ihr die Neugestaltung der Ehrenbeingasse überlassen. Sie gestaltete die gesamte Gasse als ein riesiges Mosaik von schreienden Menschen. Entlang den Gassenrändern ist das Gedicht "Rebellion als Stadt" von Aolay zu lesen, allerdings sind viele Buchstaben absichtlich übermalt.

 

Wüpflers gilt als eine der wichtigsten Protagonisten des Thiioer Feminismus.

 

Zagräuner, Monzel

Monzel Zagräuner ist ein thiioer Aktionist, der sich auf die rituelle Bestattung von Flaschengeistern spezialisiert hat. Er folgt der Ansicht, dass das Halten von mehr oder weniger bewussten Seelen als Sklaven unethisch sei, und gehört Gerüchten zufolge der Gruppe um Andre Vuping an, die aktiv die Zerstörung der Flaschengeistindustrie anstrebt. Großes Aufsehen erregte sein "Sterbefest" im Jahr 829, vor dem er in einer Zeitungsannonce nach Selbstmördern suchte, die bereit waren, gemeinsam mit einigen zerstörten Flaschengeistern in den Tod zu gehen. Die Veranstaltung konnte nicht stattfinden, da es eine große Menge Proteste im Vorfeld gegeben hatte.

 

Zeba, Stefan

Stefan Zeba ist ein thiioer Autor. Er veröffentlichte nur einen kurzen Roman, und seitdem in regelmäßigen Abständen eine Vorschau darauf, was noch kommen könnte. Es hat eine Weile gedauert, bis die thiioer Literatur aufmerksam wurden, dass seine eigentliche Fortsetzung in den Vorschautexten verborgen lag. Der Roman "Im Nebel gibt es manchmal grüne Krieger" ist streng durchstrukturiert, und lässt als Vorbild Gosef Gaar erkennen.

 

Zvärtos, Xoréo

Xoréo Zvärtos (731 - 829 n.I.) war ein thiioer Romanautor und Dichter. Sein wichtigstes Werk ist "Ausbleibende Verdunklung", ein Buch, das in seinem düster-verzerrten Sprachstil an Atin Aolays Prosa gemahnt. Er gilt als einer der wichtigsten Autoren der Noversalistischen Tradition neben Flist Opone, den er als sein großes Vorbild bezeichnet.

In seinem Gedichtband "Allzeit die vermehrende Heiterkeit des Todes" erzählt er die Geschichte eines allmählich sterbenden Ehepaares, das in einer surrealen Umgebung eines Vulkans wohnt. Zvärtos nahm dabei wiederholt Bezug auf altissoyanische Mythologie, so taucht etwa der Jahrberg darin auf.