Neue Müten (ab 811 n.I.)

Der Begriff "Neue Müten" stammt von einem Kritiker, der darin eine langsam aufkommende Entwicklung im Spätwerk Olit Vassjaogas ausgemacht zu haben glaubte. Dieser adaptierte den Ausdruck sofort - samt seiner Schreibweise, die darauf hindeuten sollte, dass es nicht um ein erneutes Wiederkäuen von Mythologie gehen sollte, sondern um ein genuines Neuschaffen von Mythen bzw. eben Müten, lediglich inspiriert durch Mythologie.

 

Der Ansatz hat bereits einige Nachahmer gefunden, sodass man von einer Neue-Müten-Bewegung sprechen kann. Allerdings ist es noch zu früh, um abzuschätzen, welche Werke, die nun in dieser Art geschrieben werden, bleibende Bedeutung haben werden - lediglich die Dramen von Olit Vassjaoga selbst, Alterswerke des mittlerweile über Achtzigjährigen - haben bereits unumstritten ihren Platz in der thiioer Literaturgeschichte eingenommen.

 

(Artikel von 2013)