Kleine Schule des Theaters (791 - 811 n.I.)

Die "Kleine Schule des Theaters" ist die Konsequenz, die Olit Vassjaoga aus seinem nach vielen Provokationen allmählich abgestumpften Publikum zog. Im Gegensatz zu seinen vorherigen Werken gibt es nun wieder längere Handlungsstränge. Vassjaoga orientiert sich hierbei oft auch am Theaterschaffen von Gosef Gaar.

 

Kennzeichnend für die in diesem Stil geschriebenen wie auch für die meisten anderen Werke Vassjaogas ist, dass beinahe alle handelnden Personen am Ende oder im Verlauf des Stücks sterben. Die Kleine Schule des Theaters steht ideologisch dem Versotismus recht nahe, und rückt das praktische Leben im Augenblick in den Vordergrund.

 

Parallel zur "Kleinen Schule" - als dessen literarischer Gegenpart - wird einerseits die Zufallsdichtung angesehen, andererseits auch die vielen satirischen Romane, die zu dieser Zeit veröffentlicht wurden, wie z.B. von Albrait Jarus. All diese Entwicklungen lassen sich zusammenfassen als die literarische Konsequenz der versótistischen Philosophie.

 

(Artikel von 2011, 2013)