Geschlechterverhältnis

Thiios ist unter den Nachfolgewelten Issoys in mehrerlei Hinsicht einzigartig. Eine weniger erhebende Außergewöhnlichkeit ist die geringe Rolle, die Frauen in der Geschichte der Kleinwelt spielten. Wohl gab es immer wieder auch wichtige Autorinnen, dennoch fällt in der Betrachtung der berühmtesten Persönlichkeiten von Thiios ein starker Männerüberhang auf. Woran liegt das?

 

Zum einen - und das mag die Leser eventuell überraschen - trägt dazu das traditionelle Rollenverständnis der issoyanischen Kultur bei, aus der Thiios nun einmal hervorgegangen ist.

Im issoyanischen Denken sind typische Frauenberufe: Mathematikerin, Biologin, Forscherin, Magietheoretikerin. Typische Männerberufe sind jedoch all die, die in den künstlerischen Bereich gehen: Dichter, Schriftsteller, Maler, zum Teil auch Schauspieler (wiewohl sich bei letzteren selbstverständlich aus naheliegenden Gründen ein ausgewogeneres Geschlechterverhältnis findet).

 

Diesem Rollenverständnis, das den Frauen weitgehend künstlerischen Einfallsreichtum abspricht, wird erst in jüngerer Zeit - etwa seit vierzig Jahren - immer vehementer widersprochen. Siehe dazu auch den Abschnitt Feminismus.

 

(Artikel von 2013)